Mittelschule Markt Indersdorf

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Angebote für Eltern und Angehörige

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Konflikttraining mit Eltern
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Für den gelingenden Verbleib der eigenen Kinder an der HS Indersdorf dient JaS auch als Anlaufstelle für die Eltern.

Ob es sich um familiäre und/oder schulische Sorgen handelt, Sie erhalten auf unkomplizierte Weise Unterstützung. In einem vertraulichen Gespräch wird zu Beginn der Bedarf ermittelt. Sollten weiterführende Hilfsmaßnahmen notwendig sein, kann JaS den Kontakt zu den entsprechenden Stellen aufbauen.

Mögliche Themen der Elternarbeit

  • Begleitung in Krisensituationen
  • Schulschwierigkeiten des Kindes in der Leistung und/oder im Verhalten
  • Unwohlgefühl des Kindes in der Schule
  • familiäre Belastungen (z.B. Erkrankung oder Todesfall eines Angehörigen/Trennung der Eltern), die das Kind beeinträchtigen
  • Erziehungsschwierigkeiten mit dem Kind
  • Besonderheiten in der Entwicklung des Kindes (z.B. ADHS)

Selbstverständlich stehen auch dem Elternbeirat sowie den Elternsprechern die Angebote von JaS zur Verfügung.

Konflikttraining mit Eltern (Schuljahr 2009/2010)

Von der  Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) wurde im Schuljahr 2009/2010 an der Hauptschule Indersdorf ein Konflikttraining  für Eltern der 5. Klassen angeboten. Die acht Übungseinheiten liefen von Oktober 2009 bis Mai 2010 und wurden von der Dipl. Sozialpädagogin Y. Dumont und der Beratungslehrerin D. Höller geleitet. Beide Referentinnen zeichnete eine hohe Sachkompetenz aus, die, das war deutlich zu spüren, im täglichen Umgang mit Konflikten im schulischen Bereich gewachsen ist. Alle teilnehmenden Eltern hatten sich erwartungsvoll in den Kurs gemeldet, um neue Anstöße zu erhalten, um ein wirkungsvolles Konfliktmanagement zu erlernen und weil sie den häuslichen Problemen nicht mehr hilflos gegenüberstehen möchten.
Ein ganz wichtiger Teil des Trainings war das praktische Rollenspiel. Jede theoretische Abhandlung ist wenig überzeugend, wenn sie nicht durch konfliktgeladene Übungen erspielt werden kann. Und das spielte die Mannschaft durch alle Abende vielfach durch. Im Rollenspiel den eigenen Standpunkt und den des anderen zu erfassen und kennenzulernen, war für die Eltern ein echtes Aha-Erlebnis. Mit Fingerspitzengefühl und Hingabe erreichten die Referentinnen eine Plattform, auf der sich alle Teilnehmer treffen konnten: Ein Wir-Gefühl, eine Vertrautheit untereinander, die es ermöglicht, sehr privates miteinander auszutauschen. Man erfährt von Schwierigkeiten anderer Familien. Das relativiert eigene und gibt gleichzeitig Impulse für verändertes Denken.
Es macht wohl den nachhaltigen Gewinn der Seminare aus, dass sie über ihre Intimität Hoffnungen und Energien freisetzen, die ein neues Besinnen und ein Umlenken möglich machen. (K. Eckhardt, ehem. TN)

Das 2. Elternkonflikttraining findet nun in einer bereits bestehenden Gruppe aus Eltern der 5. bis 7. Jahrgangsstufe statt.